PIA Group wächst weiter in Deutschland – PIA Deutschland gewinnt mit WSB die nächste etablierte Kanzlei

Ausbau der Präsenz in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Berlin
Die Wirtschaftsprüfungs-, Steuer- und Rechtsberatungsgruppe PIA Group setzt ihr Wachstum in Deutschland fort. Nach dem erfolgreichen Markteintritt Anfang 2026 gewinnt PIA Deutschland mit WSB die nächste etablierte Kanzlei. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heidelberg berät seine Mandanten mit rund 150 Mitarbeitenden an sechs Standorten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Berlin. Mit dem Zusammenschluss baut die PIA Group ihre deutsche Präsenz weiter aus und unterstreicht ihre Wachstumsambitionen im deutschen Markt.
„Deutschland ist ein zentraler Markt in Europa. Nach unserem Markteintritt Anfang des Jahres freuen wir uns sehr, mit WSB einen weiteren renommierten Partner für PIA Deutschland zu gewinnen. Wir sind eine etablierte internationale Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgruppe, die seit mehr als zehn Jahren konsequent in Technologie, Wissen und Menschen investiert. Wir halten an unserem Ziel fest, bis 2027 bundesweit auf mehr als 1.000 Mitarbeitende zu wachsen“, sagt Steven Brouckaert, Gründer und Chairman der PIA Group.
Mit WSB gewinnt die PIA Group einen etablierten Partner in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Die Metropolregion Rhein-Neckar rund um Heidelberg sowie der Standort Berlin ergänzen die deutsche Aufstellung der Gruppe ideal. Der Zusammenschluss fügt sich in die internationale Wachstumsstrategie der PIA Group ein, die auf nachhaltige Expansion durch die Kombination von lokalem Unternehmertum und internationaler Skalierung setzt.
WSB bleibt WSB, powered by PIA Group
WSB ist seit über 70 Jahren in den Bereichen Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und betriebswirtschaftliche Beratung tätig, begleitet überwiegend mittelständische Unternehmen und steht für eine persönliche Betreuung sowie eine starke regionale Verankerung. Mit dem Beitritt zur PIA Group will WSB ihre weitere Entwicklung vorantreiben und gleichzeitig die regionale Identität bewahren.
„Mit der PIA Group haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte teilt: die Nähe zu unseren Mandanten und Mitarbeitern sowie die Bedeutung regionaler Verankerung. Gemeinsam können wir unser Leistungsangebot weiter ausbauen und unseren Mandanten zusätzliche Expertise, technologische Investitionen und internationale Reichweite bieten“, sagt Jochen Hummel, Partner der WSB.
Darüber hinaus profitiert WSB von gruppenweiten Ressourcen und einem grenzüberschreitenden fachlichen Austausch. Dies schafft zusätzliche Möglichkeiten, das eigene Dienstleistungsangebot auszubauen, Spezialisierungen zu vertiefen und innovative Lösungen schneller in die Beratungspraxis zu überführen.
Auch für die Mitarbeitenden eröffnet der Zusammenschluss neue Perspektiven: zusätzliche Weiterbildungsangebote, internationale Karrierechancen, mehr Möglichkeiten zur Spezialisierung und einen intensiveren fachlichen Austausch innerhalb der internationalen Gruppe.
Internationale Gruppe mit Mittelstandsfokus
Die PIA Group wurde 2012 gegründet und wächst seitdem stark. In der Gruppe kümmern sich inzwischen mehr als 3.900 Mitarbeitende in mehr als 75 lokalen Kanzleien um ihre Mandanten, viele von ihnen sind mittelständische und familiengeführte Unternehmen. Kanzleien, die sich der PIA Group anschließen, behalten ihre lokale Identität und profitieren gleichzeitig von den umfangreichen Investitionen der Gruppe in Technologie, Wissen und Menschen. „Wir nehmen nur Kanzleien bei uns auf, die dieses Gleichgewicht zwischen den Vorteilen einer großen Gruppe und der Bewahrung der regionalen DNA und des Unternehmertums schätzen“, sagt Steven Brouckaert.
Er und Ewout Brouwers haben die Gruppe gegründet und führen sie bis heute. Beide verfügen über langjährige Erfahrung als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie Geschäftsführer ihrer mittelständischen Familienkanzleien in Belgien und den Niederlanden. Seit 2019 wird die PIA Group von Baltisse unterstützt, dem Family Office der Unternehmerfamilie Balcaen, das sich auf langfristige Investitionen und nachhaltiges Wachstum konzentriert.
Antwort auf strukturelle Herausforderungen der Branche
Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Zunehmende Investitionen in Digitalisierung, Datenanalyse und Künstliche Intelligenz sowie steigende regulatorische Anforderungen und Fachkräftemangel prägen den Markt. Die PIA Group setzt auf internationale Zusammenarbeit, gemeinsame Daten- und Technologieplattformen sowie gruppenweite Ausbildungsprogramme, um lokale Kanzleien bei diesen Herausforderungen zu unterstützen. Gleichzeitig behalten die Partnerkanzleien ihre unternehmerische Eigenständigkeit und treten weiterhin unter ihrem eigenen Namen am Markt auf.
„Größe wird für die Zukunft unserer Branche immer wichtiger. Gleichzeitig dürfen wir den mittelständischen Charakter unserer Mandanten nicht aus den Augen verlieren“, sagt Ewout Brouwers. „Wir verstehen uns als Flotte von Schnellbooten – jede Kanzlei mit eigener unternehmerischer Verantwortung und mit einem gemeinsamen Kurs als Gruppe.“
____________
Über die PIA Group
Die PIA Group verbindet internationale Skalenvorteile mit einer starken regionalen Verankerung und unternehmerischer Kultur. Seit der Gründung im Jahr 2012 durch Steven Brouckaert hat sich die Gruppe zu einer internationalen Organisation mit Aktivitäten in Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland entwickelt.
Heute umfasst die PIA Group mehr als 75 lokale Kanzleien mit mehr als 3.900 Mitarbeitenden. Die PIA Group bietet umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung an.
Eigentümer sind die lokalen PIA Group-Partner sowie Baltisse, das Family Office der Unternehmerfamilie Balcaen. Die Gruppe verfolgt eine langfristig ausgerichtete Investitionsstrategie. Im Rahmen des „Local Lead“-Modells behalten die Kanzleien ihren Namen, ihre Autonomie und ihr lokales Management. Gleichzeitig profitieren sie von zentraler Expertise, technologischen Investitionen und internationalen Skaleneffekten.
