Lavatio übernimmt Großwäscherei Witteler & Burkhardt

  • Zweiter Zukauf innerhalb von drei Monaten – Lavatio setzt Wachstumsstrategie fort
  • Lavatio Gruppe verstärkt mit der Akquisition ihre Präsenz bei Kunden im Rhein-Main-Gebiet und in der Metropolregion Rhein-Neckar
  • Witteler & Burkhardt ist eine hochmoderne, nachhaltig betriebene Großwäscherei

Die Lavatio Gruppe, eine Wäschereigruppe mit Sitz in Hünfeld/Hessen, übernimmt die Großwäscherei Witteler & Burkhardt (W&B) aus Ladenburg bei Heidelberg. Es ist der zweite Zukauf von Lavatio innerhalb von nur drei Monaten. Im September wurde die Wäscherei Alpenland im Allgäu übernommen. Mit der Integration von W&B setzt Lavatio die regionale Expansion fort, beschäftigt nun mehr als 1000 Mitarbeiter und verarbeitet rund 300 Tonnen Wäsche pro Tag. Die bisherigen Gesellschafter von W&B bleiben durch eine Rückbeteiligung an der Lavatio Gruppe weiterhin mit der Unternehmung und dem Standort verbunden.

„Weltweit modernste Großwäscherei“/ Industrie-4.0 und umfassendes Energiesparkonzept

Sven Witteler und Sabrina Burkhardt, die bisherigen Eigentümer von Witteler & Burkhardt erklären: „Als wir 2019 als Wäscherei des Jahres für vorbildliches Energiesparen ausgezeichnet wurden, beschrieb uns der Südwestrundfunk als ‚weltweit modernste Großwäscherei.‘ Darauf sind wir stolz. Für uns stand fest, dass wir nur an einen neuen Eigentümer verkaufen würden, der unseren hohen Anspruch an Innovation und Nachhaltigkeit teilt.“

Der Geschäftsführer der Wäscherei, Markus Zwaller, ergänzt: „Bei der Lavatio Gruppe ist das der Fall. Wir freuen uns darauf, jetzt gemeinsam, in einer starken Gruppe mit noch mehr Nähe zum Kunden unser Geschäft weiter auszubauen und unsere CO2-Bilanz weiter zu optimieren.“ Markus Zwaller wird die Geschäfte auch unter der neuen Eigentümerschaft unverändert fortführen.

Witteler & Burkhardt Großwäscherei hat ihren Sitz in Ladenburg zwischen Heidelberg und Mannheim. Zum Kundenstamm gehören mehr als 60 Hotels in den Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar. W&B hat rund 100 Mitarbeiter und hat eine Kapazität von bis zu 55 Tonnen Wäsche pro Tag.  Die Wäscherei setzt auf modernste Industrie-4.0-Technologien, mit hohem Automatisierungsgrad, und auf ein umfassendes effizientes Energiesparkonzept mit Wärme- und Wasserrückgewinnung und den Einsatz von Solarenergie.

Gruppe wächst auf mehr als 1000 Mitarbeitende und rund 300 Tagestonnen an Wäsche

Lavatio aus dem hessischen Hünfeld beschäftigt nach der Übernahme nun mehr als 1000 Mitarbeitende und verarbeitet rund 300 Tonnen Wäsche pro Tag. Die Gruppe bietet Textilmiet- und Wäschereidienstleistungen für mehr als 2.300 aktive Kunden in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Gesundheitswesen und Berufsbekleidung an. 

Lars Blechschmidt, CEO von Lavatio, sagt: „Witteler & Burkhardt ist ein großer Gewinn für unsere Gruppe – ein hochmoderner Betrieb mit einem erfahrenen und erfolgreichen Manager an der Spitze. Der Zukauf bringt uns unserem Ziel der weiteren Dekarbonisierung ein großes Stück näher und ermöglicht Synergien und eine verbesserte Logistik im Konzernverbund. Gemeinsam werden wir Kunden in den Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar noch besser bedienen können und gleichzeitig die Nachhaltigkeit unserer Geschäftsabläufe immer weiter verbessern.“

Lavatio treibt die Dekarbonisierung voran, unterstützt vom „Argos Climate Action“-Fonds

Lavatio wurde Anfang 2025 durch den „Argos Climate Action“-Fonds der europäischen Beteiligungsgesellschaft Argos übernommen und treibt seitdem verstärkt die Dekarbonisierung des Geschäfts voran – durch die Optimierung der Logistik und die Modernisierung der Abläufe.

 „Ein künftig möglichst CO2-neutraler Betrieb unseres Geschäfts ist uns nicht nur persönlich ein Anliegen, sondern wir bedienen damit auch die Anforderungen unserer Kunden“, erklärt Lars Blechschmidt. „Die Wahl des Textil- und Wäschedienstleisters kann sich beispielsweise stark auf die ökologische Bilanz eines Hotels auswirken. Wir wollen mit der Lavatio Gruppe Partner der Wahl nachhaltig orientierter Hotels sein und neue Standards setzen, damit unsere Kunden ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen. Das gilt auch für Kunden aus anderen Bereichen, wie der Gastronomie oder dem Gesundheitswesen.“

Fabian Söffge, Partner bei Argos, erklärt: „Diese Akquisition ist ein Lehrbuchbeispiel für das, was wir mit unserem Climate-Action-Fonds erreichen wollen. Der Zukauf stärkt Lavatios regionale Präsenz, schafft wichtige operative Synergien – insbesondere in der Logistik – und unterstützt die nächste Wachstumsphase. Gleichzeitig operiert Witteler & Burkhardt bereits auf einem sehr hohen Nachhaltigkeitsniveau, wodurch wir den CO₂-Fußabdruck der Gruppe weiter reduzieren können, während wir die Plattform skalieren. Diese Kombination aus Wachstum, Effizienz und Dekarbonisierung entspricht genau dem, was wir bei transformativen Add-on-Akquisitionen suchen.“

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